Arbeitsrecht Krankmeldung
Arbeitsrecht Krankmeldung – Der ultimative Wiki-Guide für Arbeitnehmer in Deutschland
(Rechte, Pflichten, Fristen, Lohnfortzahlung, eAU, Kündigung, Abfindung & Praxisfälle)
Kurzüberblick: Warum die Krankmeldung arbeitsrechtlich so wichtig ist
Die Krankmeldung im Arbeitsrecht ist weit mehr als ein kurzer Anruf beim Arbeitgeber. Sie entscheidet über:
- den Anspruch auf Lohnfortzahlung,
- den Bestand des Arbeitsverhältnisses,
- mögliche Abmahnungen oder Kündigungen,
- und nicht selten über Abfindungen im Rahmen arbeitsgerichtlicher Verfahren.
Fehler bei der Krankmeldung gehören zu den häufigsten Gründen für arbeitsrechtliche Konflikte – insbesondere bei Kündigungen während oder nach einer Erkrankung.
Dieser Wiki-Artikel ist bewusst ultrakompakt, tiefgehend und praxisnah aufgebaut. Er richtet sich an Arbeitnehmer, Angestellte, Führungskräfte – und alle, die ihre Rechte kennen und sichern wollen.
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet Krankmeldung im Arbeitsrecht?
- Unterschied: Krankmeldung vs. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
- Wann und wie muss man sich krankmelden?
- Form der Krankmeldung (Telefon, E-Mail, WhatsApp?)
- Ab wann ist ein ärztliches Attest erforderlich?
- Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
- Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – Voraussetzungen & Dauer
- Krankmeldung und Urlaub – was gilt?
- Krankmeldung in der Probezeit
- Krankmeldung während Kündigung oder Kündigungsfrist
- Kündigung wegen Krankheit – wann ist sie zulässig?
- Abmahnung wegen Krankmeldung – erlaubt oder rechtswidrig?
- Krankmeldung und Homeoffice
- Krankheit bei Minijob, Teilzeit & Befristung
- Krankmeldung bei psychischen Erkrankungen
- Datenschutz & Schweigepflicht – was darf der Arbeitgeber wissen?
- Typische Fehler bei der Krankmeldung
- Krankmeldung als Kündigungsfalle – Praxisbeispiele
- Rechte von Arbeitnehmern – kompakte Übersicht
- Pflichten von Arbeitnehmern – kompakte Übersicht
- Checkliste: Krankmeldung rechtssicher durchführen
- Handlungsempfehlung
- FAQ – die wichtigsten Fragen zur Krankmeldung
1. Was bedeutet Krankmeldung im Arbeitsrecht?
Die Krankmeldung ist die unverzügliche Mitteilung des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber, dass er arbeitsunfähig erkrankt ist und deshalb seine Arbeitsleistung nicht erbringen kann.
Wichtig:
Arbeitsunfähigkeit ≠ Krankheit.
Man kann krank sein und trotzdem arbeitsfähig – und umgekehrt.
Arbeitsrechtlich entscheidend ist allein die Arbeitsunfähigkeit.
2. Krankmeldung vs. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)
Viele verwechseln diese Begriffe:
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Krankmeldung | Information an den Arbeitgeber |
| Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) | Ärztlicher Nachweis |
Die Krankmeldung kommt immer zuerst.
Die AU ist nur der Beleg, nicht die Meldung selbst.
3. Wann muss ich mich krankmelden?
Grundregel
Unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern.
In der Praxis bedeutet das:
- vor Arbeitsbeginn,
- spätestens zu Beginn der regulären Arbeitszeit.
Wer erst mittags Bescheid sagt, obwohl er morgens hätte anrufen können, handelt pflichtwidrig.
4. Wie darf ich mich krankmelden?
Zulässige Wege (sofern nichts anderes geregelt ist):
- Telefon 📞
- E-Mail ✉️
- Interne Systeme
- Messenger (z. B. WhatsApp), wenn erlaubt
Unzulässig oder riskant:
- gar keine Meldung
- verspätete Meldung
- Meldung über Kollegen ohne Absprache
Tipp: Immer so melden, dass der Zugang nachweisbar ist.
5. Ab wann brauche ich ein Attest?
Gesetzliche Grundregel
Ein ärztliches Attest ist ab dem 4. Kalendertag erforderlich.
Aber:
Der Arbeitgeber darf früher ein Attest verlangen:
- ab dem 1. Krankheitstag
- ohne Begründung
Das ist rechtlich zulässig und vielfach bestätigt, u. a. durch das
Bundesarbeitsgericht.
6. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
Seit 2023 gilt in Deutschland die eAU.
Was hat sich geändert?
- Arbeitnehmer müssen die AU nicht mehr einreichen
- Arbeitgeber rufen die AU bei der Krankenkasse ab
- Pflicht zur Krankmeldung bleibt unverändert
Fehlerquelle:
Viele Arbeitnehmer glauben, sie müssten gar nichts mehr tun – das ist falsch.
7. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Anspruch besteht, wenn:
- das Arbeitsverhältnis mindestens 4 Wochen besteht
- keine Selbstverschuldung vorliegt
- Krankmeldung ordnungsgemäß erfolgt
Dauer:
bis zu 6 Wochen pro Krankheit
Danach:
Krankengeld von der Krankenkasse
8. Krankmeldung und Urlaub
Grundsatz:
Erkrankt man im Urlaub und weist dies ärztlich nach,
werden die Urlaubstage nicht verbraucht.
Voraussetzung:
- unverzügliche Krankmeldung
- ärztlicher Nachweis
9. Krankmeldung in der Probezeit
In der Probezeit gelten keine Sonderrechte, aber:
- Kündigungsschutz greift oft noch nicht
- Krankheit kann faktisch zur Kündigung führen
- Kündigung wegen Krankheit ist trotzdem nicht automatisch zulässig
Hier entstehen viele Abfindungschancen.
10. Krankmeldung während Kündigung & Kündigungsfrist
Eine Krankmeldung stoppt die Kündigung nicht.
Aber:
- Lohnfortzahlung läuft weiter
- Kündigung kann angreifbar sein
- besonders bei auffälligem Timing
11. Kündigung wegen Krankheit – wann erlaubt?
Juristisch unterscheidet man:
- Negative Gesundheitsprognose
- Erhebliche Beeinträchtigung betrieblicher Interessen
- Interessenabwägung
Diese Hürden sind hoch.
Viele Kündigungen sind unwirksam.
12. Abmahnung wegen Krankmeldung – geht das?
Grundsatz:
Nein, wegen Krankheit an sich nicht.
Aber möglich bei:
- verspäteter Meldung
- fehlender AU
- falschen Angaben
13. Krankmeldung & Homeoffice
Auch im Homeoffice gilt:
- krank = arbeitsunfähig
- keine Pflicht zur „leichten Arbeit“
- kein Zwang zur Erreichbarkeit
14. Minijob, Teilzeit & Befristung
Alle Arbeitnehmer sind gleichgestellt:
- Anspruch auf Krankmeldung
- Anspruch auf Lohnfortzahlung
- Anspruch auf Kündigungsschutz (sofern Voraussetzungen erfüllt)
15. Psychische Erkrankungen & Krankmeldung
Depression, Burnout, Angststörungen:
- rechtlich vollwertige Krankheiten
- gleicher Schutz
- besonders sensibler Kündigungsschutz
16. Datenschutz: Was darf der Arbeitgeber wissen?
Nicht erlaubt:
- Diagnose
- Art der Erkrankung
Erlaubt:
- Dauer der Arbeitsunfähigkeit
- Beginn & voraussichtliches Ende
17. Typische Fehler bei der Krankmeldung
- zu spät gemeldet
- falscher Kommunikationsweg
- kein Attest
- Arbeiten trotz AU
- Social-Media-Posts während Krankheit
Alles häufige Kündigungsansätze.
18. Krankmeldung als Kündigungsfalle – Praxisfälle
Fall 1: Krankmeldung nach Streit → Kündigung
Fall 2: AU ab erstem Tag ignoriert
Fall 3: Krankheit im Urlaub nicht gemeldet
In vielen Fällen: hohe Abfindungen möglich
19. Rechte von Arbeitnehmern (Kurzüberblick)
- Lohnfortzahlung
- Datenschutz
- Kündigungsschutz
- Abmahnungsschutz
- Urlaubsrückgewähr
20. Pflichten von Arbeitnehmern
- unverzügliche Meldung
- Attestpflicht beachten
- wahrheitsgemäße Angaben
- Genesung fördern
21. Checkliste: Krankmeldung rechtssicher durchführen
- sofort melden
- richtigen Kanal nutzen
- Attestfristen prüfen
- eAU nicht vergessen
- nichts posten
- Beratung holen bei Konflikten
22. Klare Empfehlung
Die Krankmeldung ist kein formaler Nebenaspekt, sondern ein zentrales arbeitsrechtliches Risiko- und Schutzinstrument.
Wer Fehler macht, riskiert Abmahnung oder Kündigung.
Wer seine Rechte kennt, kann Kündigungen abwehren oder Abfindungen durchsetzen.
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Wenn es im Zusammenhang mit einer Krankmeldung bereits zu:
- einer Abmahnung
- einer Kündigung
- Druck durch den Arbeitgeber
gekommen ist, sollte sofort rechtlicher Rat eingeholt werden.
Fristen im Arbeitsrecht sind kurz – Chancen auch.
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Eine fehlerhafte Krankmeldung, eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung wegen Krankheit
müssen Sie nicht einfach hinnehmen. In vielen Fällen sind solche Maßnahmen
rechtswidrig – und es bestehen sehr gute Chancen auf eine Abfindung.
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Wichtig: Im Arbeitsrecht gelten kurze Fristen.
Je früher Sie handeln, desto besser sind Ihre Erfolgschancen.
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23. FAQ – Arbeitsrecht Krankmeldung
Muss ich ans Telefon gehen, wenn ich krank bin?
Nein.
Darf der Arbeitgeber täglich nachfragen?
Nur eingeschränkt.
Kann ich gekündigt werden, weil ich oft krank bin?
Nur unter strengen Voraussetzungen.
Häufige Fragen (FAQ) zur Krankmeldung im Arbeitsrecht
Was bedeutet eine Krankmeldung im arbeitsrechtlichen Sinne?
Eine Krankmeldung ist die unverzügliche Information des Arbeitgebers, dass der Arbeitnehmer aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit seine vertraglich geschuldete Arbeitsleistung nicht erbringen kann. Sie ist eine arbeitsvertragliche Nebenpflicht und Voraussetzung für den Erhalt der Lohnfortzahlung.
Muss ich mich krankmelden, auch wenn ich nur einen Tag fehle?
Ja. Auch bei einer eintägigen Erkrankung besteht die Pflicht zur Krankmeldung. Unabhängig davon, ob ein ärztliches Attest erforderlich ist, muss der Arbeitgeber rechtzeitig informiert werden.
Wann genau muss die Krankmeldung erfolgen?
Die Krankmeldung muss unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern, erfolgen. In der Praxis bedeutet das:
- vor Arbeitsbeginn oder
- spätestens zu Beginn der regulären Arbeitszeit.
Eine verspätete Krankmeldung kann arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.
Wie darf ich mich krankmelden?
Grundsätzlich ist jede Form zulässig, die den Arbeitgeber zuverlässig erreicht:
- Telefon
- internes HR-System
- Messenger-Dienste (z. B. WhatsApp), wenn betrieblich erlaubt
Entscheidend ist, dass die Meldung nachweisbar erfolgt und den richtigen Ansprechpartner erreicht.
Reicht eine WhatsApp oder E-Mail zur Krankmeldung aus?
Das hängt von den betrieblichen Regelungen ab. Gibt es keine ausdrückliche Vorgabe, kann auch eine E-Mail oder WhatsApp ausreichen. Problematisch wird es, wenn:
- der Arbeitgeber diesen Kanal nicht akzeptiert
- die Nachricht niemanden erreicht
- keine Lesebestätigung vorliegt
Im Zweifel ist der telefonische Kontakt der sicherste Weg.
Was muss ich bei der Krankmeldung mitteilen?
Zulässig und erforderlich sind:
- dass Sie arbeitsunfähig sind
- ab wann die Arbeitsunfähigkeit besteht
- wie lange sie voraussichtlich dauert
Nicht erforderlich und nicht erlaubt:
- Diagnose
- Art der Erkrankung
- medizinische Details
Darf der Arbeitgeber nach der Krankheit fragen?
Der Arbeitgeber darf nicht nach der Diagnose oder der konkreten Erkrankung fragen. Er darf lediglich wissen, wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich dauert.
Ab wann brauche ich ein ärztliches Attest?
Gesetzlich gilt:
- Attestpflicht ab dem 4. Kalendertag
Aber:
Der Arbeitgeber darf bereits ab dem 1. Krankheitstag ein Attest verlangen – ohne Begründung.
Diese Regelung ist rechtlich zulässig und weit verbreitet.
Was ist die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)?
Die eAU ersetzt die frühere Papier-AU. Seitdem:
- ruft der Arbeitgeber die Krankmeldung direkt bei der Krankenkasse ab
- Arbeitnehmer müssen keine AU mehr einreichen
- die Pflicht zur Krankmeldung bleibt unverändert
Viele arbeitsrechtliche Konflikte entstehen, weil Arbeitnehmer die eAU missverstehen.
Muss ich trotz eAU den Arbeitgeber informieren?
Ja. Die Krankmeldung ist weiterhin Pflicht. Die eAU ersetzt nicht die Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber.
Habe ich Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit?
Ja, wenn:
- das Arbeitsverhältnis länger als 4 Wochen besteht
- die Krankheit nicht selbst verschuldet ist
- die Krankmeldung ordnungsgemäß erfolgt
Der Anspruch besteht für bis zu 6 Wochen pro Erkrankung.
Was passiert nach 6 Wochen Krankheit?
Nach Ablauf der Lohnfortzahlung zahlt die Krankenkasse Krankengeld. Das Arbeitsverhältnis besteht grundsätzlich fort.
Gilt die Lohnfortzahlung auch bei Minijob oder Teilzeit?
Ja. Minijobber, Teilzeitkräfte und befristet Beschäftigte haben denselben Anspruch auf:
- Krankmeldung
- Lohnfortzahlung
- Kündigungsschutz (bei Vorliegen der Voraussetzungen)
Darf mir wegen einer Krankmeldung gekündigt werden?
Eine Kündigung allein wegen einer Krankheit ist in der Regel unzulässig. Eine krankheitsbedingte Kündigung ist nur unter sehr strengen Voraussetzungen möglich:
- negative Gesundheitsprognose
- erhebliche Beeinträchtigung betrieblicher Interessen
- Interessenabwägung zugunsten des Arbeitgebers
Viele solcher Kündigungen sind angreifbar.
Kann ich während der Krankheit gekündigt werden?
Ja, eine Kündigung während einer Krankschreibung ist rechtlich möglich. Sie ist aber häufig unwirksam und bietet gute Chancen auf Abfindung, insbesondere wenn:
- der zeitliche Zusammenhang auffällig ist
- keine ordnungsgemäße Interessenabwägung erfolgte
- der Kündigungsschutz greift
Kann ich wegen häufiger Krankmeldungen gekündigt werden?
Auch häufige Krankmeldungen rechtfertigen nicht automatisch eine Kündigung. Der Arbeitgeber trägt eine hohe Beweislast. In der Praxis scheitern viele krankheitsbedingte Kündigungen vor Gericht.
Ist eine Abmahnung wegen Krankheit erlaubt?
Nein, wegen Krankheit an sich nicht.
Möglich ist eine Abmahnung nur bei:
- verspäteter Krankmeldung
- fehlendem Attest
- Verstoß gegen Meldepflichten
- falschen Angaben
Muss ich im Homeoffice arbeiten, wenn ich krank bin?
Nein. Auch im Homeoffice gilt:
- krank = arbeitsunfähig
- keine Pflicht zur Arbeitsleistung
- kein Zwang zu „leichten Tätigkeiten“
Darf der Arbeitgeber mich während der Krankheit kontaktieren?
Kontakt ist nur in eng begrenztem Rahmen zulässig, z. B.:
- organisatorische Rückfragen
- Klärung der voraussichtlichen Dauer
Dauerhafte Kontaktaufnahme oder Druckausübung ist unzulässig.
Was gilt bei Krankheit im Urlaub?
Erkrankt ein Arbeitnehmer im Urlaub und weist dies ärztlich nach:
- gelten die Urlaubstage nicht als genommen
- Voraussetzung ist eine sofortige Krankmeldung
Darf ich während der Krankschreibung verreisen?
Grundsätzlich ja – wenn die Reise der Genesung nicht entgegensteht. Problematisch wird es bei:
- Social-Media-Posts
- Aktivitäten, die der Krankheit widersprechen
- fehlender ärztlicher Freigabe
Muss ich während der Krankheit erreichbar sein?
Nein. Eine generelle Erreichbarkeitspflicht besteht nicht.
Kann mir wegen einer fehlerhaften Krankmeldung fristlos gekündigt werden?
Nur in extremen Ausnahmefällen, etwa bei:
- bewusst falscher Krankmeldung
- vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit
- beharrlicher Pflichtverletzung
Auch hier bestehen oft erhebliche Verteidigungsmöglichkeiten.
Welche Rolle spielt die Krankmeldung bei Abfindungen?
Eine fehlerhafte oder angezweifelte Krankmeldung ist häufig:
- Ausgangspunkt für Kündigungen
- Hebel für Kündigungsschutzklagen
- Basis für Abfindungsverhandlungen
Viele Arbeitnehmer unterschätzen dieses Potenzial.
Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?
Spätestens wenn:
- eine Abmahnung erfolgt ist
- eine Kündigung droht oder ausgesprochen wurde
- der Arbeitgeber Druck ausübt
- Zweifel an der Rechtmäßigkeit bestehen
Im Arbeitsrecht gelten kurze Fristen – schnelles Handeln ist entscheidend.
Wie lange habe ich Zeit, gegen eine Kündigung vorzugehen?
In der Regel nur 3 Wochen ab Zugang der Kündigung. Danach gilt sie meist als wirksam – selbst wenn sie rechtswidrig war.
Warum professionelle Beratung bei Krankmeldung wichtig ist
Die Krankmeldung ist einer der häufigsten Auslöser arbeitsrechtlicher Auseinandersetzungen. Kleine Fehler können große Folgen haben – gleichzeitig bieten sie oft beste Chancen, sich erfolgreich zu wehren oder eine Abfindung durchzusetzen.
